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05/2005
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Kein Klischee
Das Haus hat mit seiner Erscheinung einiges vom Klischee der Wachau hinter sich gelassen: ein mit unbehandeltem Lärchenholz verschalter Köper, der mit jeder Kante und Fläche gerade nur das Notwendigste umfasst, ruht auf einem verputzten Erdgeschoss. |
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Nicht abgehoben Auch die Aufstockung hat – sieht man von einer Beurteilung in Bildern ab – nichts Abgehobenes an sich. Schließlich liegt wohl nichts näher, als die Wohnfläche eines (Eltern)hauses in guter Lage zu vergrößern, um so Platz für die jüngeren Generationen einer Familie zu schaffen. |
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Kurze Bauzeit Auch die Entscheidung für einen konstruktiven Holzbau war durch und durch von Vernunft getragen: das geringe Gewicht, die dank des hohen Vorfertigungsgrades kurze Bauzeit und günstige Herstellungskosten haben sie, von den ökologischen Vorteilen des nachwachsenden heimischen Rohstoffes ganz abgesehen, bedingt. Die sowohl technisch wie gestalterische konsequente Lösung der Aufgabe hat dem Projekt den renommierten Niederösterreichischen Holzbaupreis des Jahres 2004 eingetragen. |
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Küchenblock Das Obergeschoss, in dem nun die junge Familie mit ihren zwei Kindern lebt, ist über ein eigenes, dem Haus zur Seite gestelltes Stiegenhaus erreichbar. Die Wohnung wird von einem Küchenblock in der Mitte in einen Wohn- und in einen Essbereich geteilt, der die aus dem Bestand hochgeführten Kamine diskret verbirgt. |
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Malerischer Hintergrund Terrassen im Norden, Westen und Süden des Hauses erweitern das Raumangebot um geschützte Außenräume, die im Wechsel der Jahreszeiten, des Tageslichtes und der Witterung ganz unterschiedliche Nutzungsperspektiven bieten. Dieser Umstand wie die raumhohen Fensteröffnungen in praktisch allen Zimmern verstärken den Bezug des Hauses zum eigenen Garten und den umgebenden Obstgärten, die nicht nur zur Zeit der Marillenblüte einen malerischen Hintergrund bilden. |
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Durch- und Ausblicke Dank dieser Vielfalt an eigenen kleinen Grünräumen wird die Distanz vom ersten Obergeschoss in den Garten entschärft während überdies die Abhängigkeiten einer intensiven gemeinsamen Gartennutzung verringert werden. Die zahlreiche Durch- und Ausblicke in der Wohnung wiederum sorgen für eine großzügige und offene Stimmung, was den Bauherren ein großen Anliegen war und auch den Kindern gut gefällt. |
Weiterführende Informationen
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