Bade-Haus zurück
07/2005
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Bauvorschriften
Die Baubehörde ist vorsichtiger geworden und die Bau-Vorschriften für die gefährdeten Badehäuser noch etwas restriktiver. Es ist verboten ganzjährig hier zu wohnen. Die bebaute Fläche darf 35 Quadratmeter oder 15 Prozent der Grundgröße nicht überschreiten und die Gebäudehöhe ist mit 4,70 Meter bei einer Aufständerung von 2,50 Meter festgesetzt. |
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Optimiertes Ergebnis
Unter diesen Auflagen konnte das vom Hochwasser arg in Mitleidenschaft gezogene Bootshaus in der ersten Reihe nur mit einer erheblich kleineren Nutzfläche wieder errichtet werden, als es ursprünglich hatte. Ein Grund mehr, sich mit der Hilfe guter Architekten um die Optimierung des Ergebnisses zu bemühen. |
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Einfach anders
Das neue Haus wird nicht wie die Nachbarhäuser mittels Stützen sondern von einem Sockel aus wasserdichtem Stahlbeton über die Linie des höchsten dokumentierten Wasserstandes gehoben. Über dem Sockel erhebt sich ein bauplastisch signifikant durchgeformter, aus Holz konstruierter Körper, der sich in seiner geometrischen Form deutlich vom Umfeld abhebt. |
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Orts-Stimmung
Der braune Farbton der Fassadenverkleidung aus Holzwerkstoffplatten und das Grün der Blechverkleidung von Dach und schräg gestellter Südseite stellen die Verbindung zur Stimmung des Ortes jedoch wieder her. |
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Neugierige Blicke
Vom Autoabstellplatz im Westen des Hauses führt eine Metallstiege auf die Terrasse im ersten Obergeschoss. Eine Betonscheibe, von den Nutzern zur Aufhängung ihrer Boote verwendet, schützt den Badestrand vor neugierigen Blicken. Über die Terrasse gelangt der Besucher in den Wohnraum mit Küche und Essplatz, der durch großzügige gläserne Schiebeelemente mit dem Freiraum in Verbindung steht. |
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Schiffsbau
Die minutiöse Bearbeitung des Innenraumes mit seinem raffiniert eingebauten Mobiliar ruft Erinnerungen an den Schiffsbau wach. Aus der winzig kleinen Sanitärzelle beispielsweise führt eine Klapptüre wieder hinunter in den durch eine Wendeltreppe erschlossenen Betonkern, der die Versorgungsleitungen des Hauses birgt. Eine andere Treppe erschließt die Galerie mit zwei, durch Höhensprünge abermals räumlich differenzierten Schlafkojen. |
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Fluss-Blick
Der Ausblick über den Fluss auf der einen und – über das leicht auskragende, einem Ausguck gleichende Eckfenster im Westen - in die Siedlung und den dahinter ansteigenden Leopoldsberg auf der andere Seite nimmt den Räumen jede Enge. |
Weiterführende Informationen
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