Das schmale Haus zurück
09/2003
Hoheitsbereich
Als ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Innen- und Außenraum lässt die Anlage tatsächlich kaum einen Kubikzentimeter des eigenen „Hoheitsbereiches“ ungenutzt. An seiner schmalsten Stelle nur etwa 4 Meter breit ist das Haus im Erdgeschoss zweigeteilt, sodass sich die Autoabstell- und Eingangssituation in der Mitte des Grundrisses befindet. Der vordere, der Straße zugewandte Bereich wird als Büro genutzt, hangaufwärts schließen hinter dem Eingang und der Garderobe Hauswirtschaftsräume an.
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Helligkeit und Weite
Die erste eigentliche Wohnebene befindet sich im ersten Stock. Hier wird der Besucher von der Großzügigkeit, Helligkeit und Weite des Koch- Ess- und Wohnbereiches überrascht, die hauptsächlich der Öffnung der gesamten Südfassade auf die vom Waldrand gesäumte Wiese hinter dem Grundstück zu verdanken ist. Nach Norden führt ein von Oberlichten erhellter Gang an Gäste- Kinderzimmer und Bad vorbei zum Elternschlafraum, der ganz vom Panoramablick auf die Nordkette lebt.
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Privatsphäre
Über dem Wohnraum liegt in einem zweiten Obergeschoss ein weiterer Wohnbereich, der dank seines flach geneigten Pultdaches der im Norden anschließenden Terrasse (wieder mit Blick auf die Nordkette) ein Maximum an Südsonne sichert. Die in den Terrassenboden integrierten und von einer Bank geschützten Lichtkuppeln bringen Südlicht in die Schlafräume darunter während die Sonne über ein hochliegendes Fensterband in das etwas höher ausgebildete Elternschlafzimmer fällt. Zur Grundgrenze - und somit den Nachbarn – zeigt sich das Haus weitgehend geschlossen, sodass die Helligkeit im Inneren keineswegs mit einem Verlust der Privatsphäre erkauft werden muss.

Weiterführende Informationen
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