Design-Ästhetik zurück
07/2009
Eine Symbiose zwischen Architektur, Design und Lebensstil zu schaffen, in dem man sich rundum wohl fühlt, war das erklärte Ziel der Hausherren. Auf einem Grundstück im Wienerwald, an der äußersten Grenze zu Niederösterreich war klar, dass genau auf diesem Platz – am höchsten Punkt der Anhöhe - dieser Traum erfüllt werden soll. Die naturbelassene Umgebung mit einem atemberaubenden Rundblick von 180° über Wien und den Wald würde sich bestens eignen, die Beziehung zwischen Innen- und Außenraum harmonisch in Szene zu setzen.
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Erreicht man das Haus, fällt sofort die eindrucksvolle Außenhaut ins Auge. Sie besteht aus großen gläsernen Wänden, die mit schwarzen Trespa Meteon-Platten eingefasst sind. Innen- und Außenraum, getrennt durch große Glasflächen, gehen optisch fast ineinander über und bilden ein stimmiges Ganzes.
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Die Terrassen sind durch den auskragenden Rahmen als Raum definiert. Der Garten, mit zierlichen Gräsern bepflanzt und einem alten Feldahorn, der an der Südseite Schatten spendet, bietet interessante Blickpunkte. Manchmal kommen Wildtiere fast direkt ans Haus und manchmal erweckt es den Eindruck, als sagen sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“.
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Der Küche rechts vorgelagert wurde ein Gemüse- und Kräutergarten, in dem die Hausherrin gerne auch exotische Sorten anbaut. Ein kleiner wetterbeständiger Küchenblock mit Waschtisch sorgt dafür, dass Erde und Schmutz nicht ins Haus getragen werden.
Die auskragenden Rahmen definieren nicht nur optisch den Raum der Terrassen sondern verändert auch das gefühlte Volumen der vorgeschriebenen Rückstufung des Obergeschosses. Und ganz nebenbei dienen sie auch der Beschattung. |
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In der großen Wohnküche mit der vorgelagerten Terrasse befinden sich einige interessante selbst entworfene superpraktische Möbel des Bauherren. Designstudio, Bibliothek und ein Gästebad finden sich im Erdgeschoss. Im Obergeschoss, das man über eine teils freitragende Treppe erreicht, ist neben dem zukünftigen Kinderzimmer auch das ungewöhnliche Schlafzimmer positioniert. | |
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Schlafbereich und Badezimmer bilden ungetrennt eine attraktive Einheit. So kann man vom Bett und vom Zähneputzen den wunderbaren Blick in die Natur genießen. Die mit Makassar verkleidete, frei im Raum positionierte Badewanne und der Waschtisch wurden vom Hausherren kreiert.
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Der ganz besondere Raum jedoch, der nicht von jeden sofort wahr genommen wird, befindet sich am Flachdach des Gebäudes. Hier können die Eigentümer mit der Seele baumeln, einen Blick auf das vor ihnen liegende Wien werfen und sich an der unberührten Natur in aller Stille erfreuen. |
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