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07/2008
Das Haus ist bereits seit Generationen in der Familie. Schon der Vater der Eigentümerin wollte den Dachboden ausbauen, verstarb leider aber viel zu früh. Die Notwendigkeit, einen Lift einzubauen, ließ die Idee des Dachausbaus wieder aufleben.
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Schließlich wurde daraus ein Projekt, in das man sich über die relativ lange Planungs-/Einreich-/Baudauer von mehr als fünf Jahren immer mehr verliebte, zumal der Ausblick vom Dachgeschoß einerseits bis zu den Ausläufern der Alpen reicht und andererseits hinweg über Wien bis zu den Ausläufern der Karpaten in die Slowakei.
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Der hohe Raum des Dachbodens ermöglichte einen Ausbau mit zwei Wohnebenen, wobei das Raumgefühl des Dachbodens erhalten blieb. Durch die Konstruktion entstanden viele Durchblicke zwischen den Ebenen.
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Der Dachausbau hebt sich dabei deutlich vom Gründerzeithaus ab, ohne jedoch – speziell in der Außenansicht - den Gesamteindruck des Hauses zu stören. In der Raumaufteilung wurde Wert auf Transparenz und Offenheit gelegt, die Ausstattung sollte eher minimalistisch sein. Großzügige Verglasungen holen viel Licht in die Räume.
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Zentrales Element ist eine zur Lehmwand umgewandelte Haupt-Kaminmauer, die wie ein Monolith den Ankerpunkt der Wohnung bildet. Lehm als ältester Baustoff der Menschheit symbolisiert das Leben und hat mehrere wohltuende Eigenschaften für das Wohnklima. Um diesen Ankerpunkt sind alle Räume auf beiden Ebenen gruppiert, das Feuer des eingebauten Kamins leuchtet in der ganzen Wohnung – auch in die obere Ebene.
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Ein weiteres wesentliches Element sind angedeutete Landebahnen. In der oberen Ebene sind alle Verbindungswege als Brücken ausgeführt, die sich teilweise wie die Landebahnen am Flughafen schneiden. Dies ermöglicht die schon angesprochenen Durchblicke. Das Thema Landebahn wiederholt sich teilweise auch in der unteren Wohnebene.
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Der gesamte Ausbau entspricht Niedrigenergiehausstandard. An den höchsten Punkten gibt es eine Firstentlüftung, damit die erwärmte Luft entweichen kann. In Verbindung mit der Lehmwand und der Sonnenschutzverglasung kann auch im Sommer ein angenehmes Raumklima geschaffen werden. Hauptsächlich wurden natürliche Baustoffe eingesetzt, bei der Bepflanzung der Terrassen wurden seltene einheimische Gehölze eingesetzt.
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Liebevollen Detaillösungen wie z.B. versenkte Pflanzenbecken, versteckte Durchblicke, begehbares Safe, Beleuchtungsideen geben der Dachwohnung ein ganz besonderes Flair. Vielfach wurden die vorhandenen Möbel schon in die Planungsphase mit einbezogen. Nur einige Nischen durchbrechen die betonte Schlichtheit
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- Architekt des Projekts






