Wohn-Landschaft zurück
06/2010
Ein Bauplatz nahe dem Siedlungszentrum mit freiem Ausblick in den Landschaftsraum; ein von Auwäldern gesäumter Flusslauf, dahinter Hügel, von Weingärten bedeckt; die angenehm beschauliche Atmosphäre des historischen Ortskernes und der Anspruch, selbst auf der Höhe der Zeit zu bauen: das Wohnhaus vereint auf den ersten Blick Gegensätzliches zu einem Ganzen, in dem sich Funktionalität mit der Sehnsucht nach dem Schönen verbindet.
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So weit wie möglich an die nördliche und östliche Grundgrenze gerückt lassen Haupt- und Nebengebäude den größten und sonnigsten Teil des Grundstückes für den Garten frei. Gleichzeitig werden Wege und Funktionsabläufe in angemessene Raumfolgen gefasst. Der eingeschossige, massive Nebentrakt streckt zwei Arme - den gedeckten Eingangs- und, im Hintergrund, einen Lagerbereich - vom Autoabstellplatz her nach dem zweigeschossigen, in Holzbauweise errichteten Hauptgebäude aus.
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Der so gefasste Hof garantiert dem Arbeitszimmer an der Nordostecke des Wohnhauses neben der entsprechenden Belichtung seine besondere, ein wenig aus dem Alltagstrubel heraus genommene Lage. Daran schließt, von Nebenräumen flankiert, der Koch- Wohn- und Essbereich des Hauses, der von einer großzügigen, in die Südwestecke des Baukörpers geschnittenen Terrasse ergänzt wird. Ein paar Stufen tiefer liegen, an der Nordwestecke des Hauptgebäudes, der Sauna- und der Ruhebereich. |
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Darüber ist, in Bezug zur Eingangsebene um ein halbes Geschoß versetzt, ein weiterer Wohnraum angeordnet. Nach abermaliger Überwindung eines Stiegenlaufes gelangt man schließlich in das oberste Geschoß, das zwei Schlafzimmern und den dazugehörigen Nebenräumen vorbehalten ist. Von hier schaut man aus großzügigen Fensteröffnungen über das extensiv begrünte Dach des Nebengebäudes weit in die Landschaft. Das nähere Umfeld wird von dem Schwimmteich geprägt, der sich an die Südwestecke des Hauses schmiegt und unmittelbar von der Terrasse im Erdgeschoss her zugänglich ist. |
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Die Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz und die geölten Lärchenholzfenster des Hauptgebäudes erzählen von der Sehnsucht nach einem „ökologisch unbedenklichen“ Wohnen, die sich nicht zuletzt im Energiekonzept der Anlage wieder findet. Dank der kompakten Form des Baukörpers, seiner gut gedämmten und winddichten Hülle, dem Energiegewinn aus der Sonneneinstrahlung über die Fenster im Süden und Westen in Kombination mit einer ausreichend dimensionierten Beschattung fällt der Energieaufwand für den Betrieb des kontrolliert be- und entlüfteten Hauses kaum noch ins Gewicht. | |
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- Wohn-LandschaftModerner Holzbau in idyllischer Lage.
- Architekt des Projekts



