Optimale Dämmung zurück

Am einfachsten ist es sicher, gleich bei Baubeginn für eine optimale Dämmung zu sorgen. Aber auch das nachträgliche Einpacken des Hauses ist möglich. Es gestaltet sich jedoch technisch komplizierter.
   

Beim Isolieren geht es darum, Wärmeverluste durch Aussenwände, Dach und Kellerdecke zu reduzieren. Die Auswahl an Dämmmaterialien ist dabei sehr groß. Alle zeichnen sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit aus.

Dach

Weil warme Luft aufsteigt, geht vor allem über das Dach und die oberste Geschossdecke Energie verloren. Ein Dach lässt sich auf mehrere Arten dämmen:

  • Material fugendicht auf dem Boden ausgelegen.

  • Dämmung über den Sparren - es treten dabei keine Wärmebrücken auf, weil die Dachkonstruktion komplett hinter der schützenden Schicht liegt.

  • Dämmung zwischen den Sparren ­ spart Platz, es treten aber auf der Balkenbreite erhöhte Wärmeverluste auf, die den gewünschten Effekt um bis zu einem Drittel verringern können.

  • Kombination aus Über- und Zwischensparrendämmung

Egal welche Methode gewählt wird, die fachgerechte Ausführung ist das Um und Auf. Denn gerade beim Dach kommt es durch Durchdringungen von Bauteilen, Anschlüssen und dem Zusammentreffen verschiedener Materialien zu Wärmebrücken.

Auch eine Zu- und Entlüftung ist unumgänglich. Lufteintrittsöffnungen, ein ungehinderter Luftströmungsfluss unterhalb der Eindeckung sowie Luftaustrittsöffnungen im Firstbereich verhindern, dass Feuchtigkeit entsteht, die nicht abgeführt werden kann.

Wände

Wände sollten grundsätzlich an der Außenseite,­ optimal sind 8 bis 12 Zentimeter Dämmstoffstärke ­ isoliert werden, um sogenannte Wärmebrücken zu vermeiden. Besonderes Augenmerk ist auf die Ecken zu richten, wo es durch Betondeckenplatten zu einem starken Wärmefluss nach Außen kommt.

Sollte nicht an der Außenseite gedämmt werden können, etwa aus Gründen des Denkmalschutzes ­, bleibt als Kompromiss die Innenisolierung. Sie ist weniger effizient und geht außerdem auf Kosten der Wohnfläche.