Mit ein bisschen Farbe lässt sich vieles kaschieren. Wenn aber die Mauern feucht sind, muss man der Sache auf den Grund gehen, da der durch Feuchtigkeit entstehende Schimmel eine direkte Bedrohung für Ihre Gesundheit darstellt. Um das zu vermeiden, gehen Sie wie folgt vor:
Mauertrockenlegung
Erstellen Sie detaillierte Schadensaufnahme und -beschreibung.
Sind die Feuchtschäden nur an bestimmten Stellen zu erkennen und einer eindeutigen Ursache (z.B. Regenwasser infolge Dachundichtheit, Rohrbruch etc.) zuzuordnen?
Kontaktieren Sie bei großflächigen Feuchtschäden bzw. bei nicht zuordenbaren Schäden unbedingt einen Experten, der Sie über mögliche Ursachen beraten kann.
In gravierenden Fällen empfiehlt sich eine Expertenanalyse durch einen gerichtlich beeideten Bausachverständigen, die nicht nur eine Ursachenanalyse enthält, sondern auch empfehlenswerte Sanierungswege.
Basierend auf Analyse und Expertengutachten sind dann die Sanierungsmaßnahmen sowie ein Zeitplan für deren Durchführung festzulegen.
Sanierung bzw. Trockenlegung durchführen (in der Regel durch einen Fachmann bzw. ein spezialisiertes Unternehmen).
Nach der Sanierung sollte die Mauer in regelmäßigen Abständen vom Experten begutachtet werden (Intervall wird von der ausführenden Firma bzw. vom Fachmann individuell festgelegt). Möglicherweise sind Nachbesserungen bzw. übersehene Undichtheiten erneut zu sanieren.
Regelmäßiges Messen der Wandfeuchtigkeit informiert Sie über den Fortschritt bei der Austrocknung.
Erst nach der voltständigen Austrocknung (kann bis zu zwei Jahre dauern) neuen Verputz und Anstrich anbringen.
Auch danach: regelmäßige (zumindest einmal wöchentlich) Überwachung und Kontrolle, ob neue Feuchtschäden oder Flecken auftreten.