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Zäune verleihen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, schaffen eine vertraute Atmosphäre und sorgen zudem für eine gemütliche Abgeschiedenheit. Aber auch die rationalen Funktionen dürfen nicht unterschätzt werden
   

Prinzipiell lassen sich Grundstücke auf dreierlei Arten abgrenzen: mit einer Hecke, einer Mauer oder eben einem Zaun. Der "grüne Zaun" ist sicher eine  der schönsten Lösungen, aber bis es soweit ist, dass Sie rundum nur meterhohes Grün erblicken, dauert es Jahre.

Außerdem sind Hecken plegeintensiv und stellen für Haustiere keine Hürde dar. Mauern wiederum sind dauerhaft, können auch als Schallschutz dienen, sind aber teuer und wirken streng. Bleiben also herkömmliche Zäune als idealer Kompromiss. Und hier werden unüberschaubar viele Möglichkeiten geboten.

Maschendrahtzaun

Ein Drahtzaun ist gegen Rostbildung verzinkt oder mit Kunststoff ummantelt. Der Zaun wird an Drähten geführt, die zwischen Pfosten verlaufen. Diese Zaunpfosten können aus Holz, Stahlrohr oder Beton sein. Soll der Zaun den Garten auch vor ungebetenen Tiergästen schützen, sollte er unbedingt in den Boden eingegraben werden.



Drahtzäune sind von der Optik her nicht besonders reizvoll, haben aber den Vorteil, dass sie preisgünstig sowie pflegeleicht sind und recht schnell montiert werden können. Der optische Nachteil kann mit Kletterpflanzen oder einer immergrünen Hecke ausgeglichen werden. Auf diese Weise bilden sie einen optimalen Sichtschutz vor neugierigen Nachbarn.

Holzzaun

Die beliebtesten Materialien sind Eiche, Kastanie, Kiefer, Fichte oder Lärche. Auf jeden Fall erweist es sich als sinnvoll, tiefenimprägnierte Hölzer zu verwenden. Die Schutzsalze werden tief in das Holz eingebracht und macht es somit wetterbeständiger.



Streicht man den Zaun, sollte man unbedingt pflanzen- und umweltfreundliche Schutzmittel achten. Farbig gestrichene Bretter erfordern mehr Pflege, da der Lack mit der Zeit abplatzt. Ein wiederholtes Nachstreichen ist daher notwendig.


Eine Sonderform des Holzzaunes ist der Lattenzaun, der aus Pfosten und Querlatten besteht. Diese Einfriedungsart ist einfach und preisgünstig, in hoher, geschlossener Version bietet sie ein großes Maß an Abgeschiedenheit.

  Metallzaun

Es besteht die Auswahl zwischen Stahl und Aluminium, jeweils in unzähligen Formen: Die Stäbe können voll, rechteckig oder quadratisch sein, ebenso wie gedreht, geschwungen, zu Ornamenten und Zierformen verwunden.



Geschweißte Drahtzäune

sind für niedrige Zaunhöhen gedacht, etwa als Beet-Abgrenzung. Der punktgeschweißte Stahldraht ist sehr robust und hält auch herumtollenden Kindern stand. Die meisten Modelle sind verzinkt und darüber hinaus mit stahldrahtarmiertem Kunststoff ummantelt. Die Montage erfolgt über ein einfaches Clipsystem.

Gitterfeld-Zäune

zeichnen sich durch hohe Stabilität, widerstandskraft und einfache Montage aus. An den mitgelieferten Montagebügeln lassen sich die Felder exakt an den Pfosten befestigen.

Alu-Zäune

werden ebenfalls in einer reichen Formenvielfalt angeboten. Es gibt Ausführungen mit Latten oder mit Palisaden in verschiedenen Abständen, die Oberkante kann gerade verlaufen oder geschwungen sein, die Palisaden können in Rundkappen oder in Spitzkappen auslaufen. Ein starkes Argument für Alu-Zäune stellt ihre Korrosionsbeständigkeit dar.

Wohnwelt-Extra-Tipp

Ganz wichtig bei Metall. Bei Metall-Zäunen sollte man auf den Korrosionsschutz achten, der durch Verzinken, einen Anstrich oder einen Kunststoffummantelung, erzielt wird.