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Bodenvorbereitung
Wie man ihn bettet, so lebt der Rasen. Bei der Vorbereitung des Geländes sollte man sich daher Zeit nehmen. Zunächst muss der Boden vom Unkraut befreit und dann gelockert, d.h. spatentief umgegraben werden. Bei größeren Flächen ist eine Motorfräse hilfreich.
Während des Umgrabens sind Fremdmaterialien und nochmals Unkräuter zu entfernen, auch sollte Komposterde eingearbeitet werden. Bei einem robusten Hausrasen reicht jede normale Erde aus.
Rasengräser wachsen am besten auf Böden mit einem pH-Wert von fünf bis sieben, also auf neutralen bis leicht sauren Böden, wie sie bei uns häufig zu finden sind. Nur in seltenen Fällen ist es notwendig, den pH-Wert mittels Kalk zu erhöhen oder durch Zugabe von Torf zu senken.
Der pH-Wert kann festgestellt werden, indem man eine Bodenprobe in Wasser auflöst, und in diese Flüssigkeit pH-Streifen (in guten Drogerien erhältlich) eintaucht, an der Verfärbung sich der pH-Wert ablesen lässt. Nach dem Umgraben muss die Erde gelockert und gerecht werden.
Wichtig dabei: Die vorbereitete Fläche sollte möglichst glatt sein. Wie gut man planiert hat, sagt einem später der Rasenmäher: Die Erhebungen werden von den Mähmessern bis auf die krude Erde abrasiert, in den Vertiefungen hingegen sammelt sich gerne Wasser.
Aussaat
Nach dem Planieren sollte die Fläche etwa drei Wochen lang liegengelassen werden. In dieser Zeit sprießt das Unkraut noch einmal und kann kurz vor der Aussaat gejätet werden. Der Boden wird noch einmal geharkt und dann leicht festgewalzt oder getreten etwa, indem man sich Holzbretter auf ein altes Paar Schuhe nagelt.
Wer seinem Rasen beim Start besonders auf die Sprünge helfen möchte, kann hierfür speziellen Rasendünger mit hohem Phosphoranteil einarbeiten. Falls der Boden sehr trocken ist, wird einen Tag vor der Aussaat gewässert.
Der beste Zeitpunkt für die Aussaat liegt von April bis Anfang Juni und Mitte August bis September wichtig dabei ist: die Temperatur sollte in der Nacht nicht unter zehn Grad absinken.
Das Saatgut wird so gleichmäßig wie möglich auf der Bodenfläche verteilt. Am besten eignet sich dazu ein Streuwagen, mit dem einmal längs und einmal quer über die Fläche gefahren wird.
Auch beim Aussäen mit Hand sollte die Saat einmal längs und einmal quer gestreut werden. Das Saatgut wird danach leicht eingeharkt und abschließend die Erde festgetreten oder festgewalzt.
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