Niedrigenergiehäuser zurück
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Mit jeder Energiepreiserhöhungen wird sich der Trend zu besonders energiesparenden Fertighäusern verstärken. Hier erfahren Sie, wie dieser Haustyp funktioniert. |
| Von der Definition her gilt das Gütesiegel Niedrigenergiehaus für alle Eigenheime, die zwischen 30 und 70 kWh Energie pro Quadratmeter benötigen. Heute haben einige Fertighaushersteller solche Modelle im Programm und das das zu Preisen, die nicht wesentlich über jenen vergleichbarer normaler Häuser liegen. Nullenergiehaus Beispielhaft ist das Nullenergiehaus von Vario zu erwähnen: Das vom Innsbrucker Solar-Pionier Josef Kiraly entworfene Modell del Sole begnügt sich mit weniger als 15 kWh pro Quadratmeter. Im Zentrum moderner Niedrigenergie-Technik steht stets die Sonne. Ihre Kraft wird genutzt, indem sich das Gebäude blumengleich nach Süden öffnet, während nordseitig die Fensterflächen extrem klein gehalten sind. Belüftung ohne Fenster Die Wärme wird von großflächigen Spezialglas-Fassaden aufgenommen, und in einem dem eigentlichen Haus vorgelagerten Raum (meist einem mehrgeschossigen Wintergarten) gespeichert. Für die Weiterleitung der Wärme sorgt eine gefinkelte Be- und Entlüftungsanlage, mit dem Nebeneffekt, dass in einem Passiv-Sonnenhaus mit zentraler Lüftungsanlage die Bewohner kaum das Bedürfnis verspüren, ein Fenster zu öffnen was die schlimmste Form der Energievergeudung ist. Heizen kaum nötig Die Wärmespeicherung funktioniert mit einer perfekten Wärmedämmung in den Wänden, die den Herstellern besondere Präzision bei der Fertigung abverlangt. Die aktive Heizung kann lächerlich klein gehalten werden z.B. als Niedervolt-Wand- oder Fußbodenheizung bzw. Kachelöfen. |
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