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Tipps zur Grundstückswahl
- Exponierte Nordlagen erhöhen die späteren Heizkosten.
- Die Grundbreite limitiert den möglichen Grundriss Ihres Hauses, weil zum Nachbarn ein bindender Abstand vorgeschrieben ist.
- Wie sieht der Boden aus: Feuchter oder schwieriger (z. B. felsiger) Untergrund treibt die Kosten für Aushub- oder Drainagearbeiten in die Höhe.
- Wie sieht die Infrastruktur aus: Gibt es Anschlüsse für Strom, Kanal und Telefon? Müssen Zufahrtswege gebaut werden? Wie weit ist es zum nächsten öffentlichen Verkehrsmittel und Supermarkt?
Bei der Baubehörde
- Im Flächenwidmungsplan nachsehen, ob das gewünschte Grundstück überhaupt als Bauland vorgesehen ist. Hier sehen Sie auch, ob in der Umgebung Bauprojekte wie eine Industrieansiedlung, Umfahrungsstraße oder Bahntrasse geplant sind.
- Der Bebauungsplan informiert über geltende Vorschriften Bauhöhe, Abstand zum Nachbarn, Einschränkungen im Baustil.
- Das Grundbuch gibt Auskunft über die Eigentumsverhältnisse, mögliche finanzielle Belastungen und eingetragene Rechte (z. B. Zufahrtrechte für Anrainer).
Vor dem Kauf
- Verlangen Sie vor der Unterschrift eine genaue Leistungsbeschreibungen das erspart später so manche teure Überraschung.
- Lassen Sie sich nicht von der Ausstattung der Musterhäuser beeindrucken: vieles was dort zu sehen ist, kostet Aufpreis.
Vor der Aufstellung
- Bei der Erteilung der Baugenehmigung helfen in der Regel die Hersteller mit professionellen Einreichplänen.
- Der Bauherr muss aber für die Bereitstellung von Baustrom und Wasser, die Beseitigung von hinderlichen Fernleitungen, sowie die Schaffung von Zufahrtsmöglichkeiten und Aufstellplätzen für schwere Lastwagen und Baukräne sorgen.
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