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Beim Hausbau beschränkt sich diese Möglichkeit allerdings auf den Innenausbau. Im konventionellen Hausbau kann sich der Häuslbauer den Quadratmeterpreis auf etwa 1.100 Euro drücken.
Do-it-yourself bedeutet aber nur dann eine Kostenersparnis, wenn der Bauherr anstehende Arbeiten zum richtigen Zeitpunkt erledigt. Behindert er die nachfolgenden Gewerke, hängt der ganze Zeitplan, und das wird teuer. Ausschlaggebend für sinnvolle Eigenleistungen ist nicht zuletzt die Anzahl kompetenter Helfer.
Prinzipiell machen Eigenleistungen vor allem dort Sinn, wo Handwerker hohe Lohnkosten verrechnen:
- Beim Kelleraushub ist es völlig absurd, die Erdarbeiten in Handarbeit auszuführen und den Fundamentbeton in der Maschine zu mischen.
- Sinn macht das Graben von Rohrgräben, das Verlegen von Abwasserleitungen, das Mauern von nichttragenden Innenwänden, auch Handlangerdienste beim Dachdecken und bei der Lattung.
- Raffinierte Sparefrohs verwenden schmälere Ziegel und investieren dafür in mehr Dämmmaterial: Ein 38 Zentimeter dicker Ziegel kostet ca. das Dreifache eines 25-cm-Ziegels. Trotz dickerer Dämmung ergibt das ca. 7.300 Euro Einsparung.
- Bei Sanitär- und Elektroinstallationen sollte man ebenfalls mit einem Profi zusammenarbeiten, aber das Fräsen der Leitungsschlitze kann beispielsweise selber gemacht werden, was bis zu 1.500 Euro sparen kann.
- Beim Bodenverlegen, Verfliesen oder Ausmalen ist eine Einsparung von 30 bis 40 Prozent realistisch.
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