Das optimale Grundstück zurück

Das Sparen beginnt schon beim Grundstückskauf. Kostenvorteile sind hier durch die richtige Wahl der Lage sowohl kurz- als auch langfristig möglich.
   
Kauf

Der Erwerb über einen Immobilienmakler ist der bequemste, aber auch teuerste Weg, schließlich fordert er bis zu vier Prozent des Gesamtpreises des Grundstücks. Man kauft also günstiger von Privat. Also Zeitungsinserate studieren, sich in der Wunschgegend umsehen. Heiße Tipps sind der Gemeindesekretär oder die örtliche Baupolizei. Auch Zwangsversteigerungen (beim Bezirksgericht angeschlagen) gelten als guter Tipp.

Geländeform

Bei einer Hanglage wird die Bebauung ab einer Neigung von 20 Prozent schwierig und teuer. Meistens sind aufwendige Befestigungsarbeiten und Stützmauern nötig.

Bodenbeschaffenheit

Es macht einen Unterschied, ob die Erdarbeiten auf lehmigem Boden, Schotter oder felsigem Untergrund erfolgen. Ist das Erdreich sehr feucht oder der Grundwasserspiegel hoch (Auskunft bei der Wasserrechtsbehörde oder der Gemeinde), muss der Keller speziell abgedichtet werden, was die Kosten belastet.

Lage

Die Ausrichtung des Grundstücks entscheidet über die künftigen Heizkosten. Da die Umgebungstemperatur in geschützter Südhanglage etwa um zwei Grad höher ist als in exponierter Lage, kann der Wärmeverlust um bis zu 20 Prozent geringer ausfallen. Ist das Haus hingegen ständig dem Wind ausgesetzt, beträgt der Wärmeverlust bis zum Vierfachen gegenüber der geschützten Lage. Eine günstige Sonneneinstrahlung in Sommer und Winter ermöglicht zusätzlich die Nutzung von Sonnenenergie.

Infrastruktur

Wie weit sind Schule oder Kindergarten entfernt? Wie steht es mit Einkaufsmöglichkeiten, Bank und Post? Wie gut ist das öffentliche Verkehrsnetz? Liegt das Grundstück nicht optimal, ist mit einem enormen Zeitaufwand und höheren Kraftstoffkosten zu rechnen.