Unternehmens-Chronik

Raiffeisen Bausparkasse, 1190 Wien

Wie aus der kleinsten Bausparkasse Österreichs ein internationales Unternehmen wurde.

 

2014 - 2012

2014
Die Geschäftsführung wird um ein Mitglied erweitert. Hans-Christian Vallant übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb sowie Controlling, Finanzen und Ordnungsnormen.
Der von der Bundesregierung eingeführte „Handwerkerbonus“, eine Förderung für Handwerkerleistungen, wird von den österreichischen Bausparkassen abgewickelt.
Die Raiffeisen Bausparkasse überträgt die kroatische Bausparkasse Raiffeisen stambena štednica d.d. zu hundert Prozent an die kroatische Raiffeisenbank Austria.


2012
Die slowakische Beteiligung der Raiffeisen Bausparkasse Prvá stavebná sporitel`na a.s. feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Das Unternehmen hat einen Marktanteil von rund 85 Prozent und ist der führende Wohnbaufinancier des Landes.

2011 - 2000

2011
Die Raiffeisen Bausparkasse feiert ihren 50. Geburtstag. In einem halben Jahrhundert wurde aus der kleinsten Bausparkasse Österreichs, ein internationales Unternehmen mit über vier Millionen Kunden.


2010
Nach 22 erfolgreichen Jahren an der Spitze der Raiffeisen Bausparkasse geht Generaldirektor Erich Rainbacher in den Ruhestand. Ihm folgt der bisherige Vorstand der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Manfred Url, nach. Generaldirektor Url bildet seitdem gemeinsam mit Johann Ertl die Geschäftsführung der Raiffeisen Bausparkasse.


2009
Die österreichischen Bausparkassen übernehmen erstmals die Funktion der Einreichstelle für den von der Bundesregierung ins Leben gerufenen „Sanierungsscheck“ (eine Fördermaßnahme für Sanierungen). Ab 2011 wird es die Aktion des „Sanierungsschecks“ dann jährlich geben. Die Bausparkassen übernehmen die Abwicklung der Förderanträge.
Für „exzellente Kundenorientierung“ erhält die Raiffeisen Bausparkasse den Recommender-Award vom Finanz-Marketing Verband Österreich. Diese Auszeichnung erhält das Unternehmen bis 2013 in Folge.


2008
Das herausfordernde Umfeld aufgrund der Finanzkrise wird von der Raiffeisen Bausparkasse gut bewältigt. Die Finanzierungsleistung mit rund einer Milliarde Euro bleibt trotz der angespannten Wirtschaftslage auf hohem Niveau.


2007
Die Raiffeisen Bausparkasse übernimmt die tschechische Bausparkasse Hypo stavební spořitelna a.s.. Dadurch wird die Kundenbasis der Raiffeisen Bausparkasse in Tschechien um ca. 400.000 auf eine Million Kunden vergrößert. Der Marktanteil liegt nun bei 20 Prozent, womit Raiffeisen vom vierten auf den dritten Platz aufsteigt.


2005
Eine Novelle des Bausparkassen-Gesetzes sieht zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten vor: Das Bauspardarlehen kann nun auch für Bildungs- und Pflegemaßnahmen verwendet werden.


2004
Das erfolgreiche Engagement in den Märkten Zentral und Osteuropas wird ausgeweitet. Als erste rumänische Bausparkasse nimmt die Raiffeisen Banca pentru Locuinte S.A., eine weitere Beteiligung der Raiffeisen Bausparkasse, ihre operative Tätigkeit auf.


2002
Die Raiffeisen Bausparkasse durchbricht als erste österreichische Bausparkasse die Schallmauer von 300.000 Neuabschlüssen in einem Kalenderjahr.


2000
Mit 1,5 Milliarden Euro erreicht die Raiffeisen Bausparkasse eine Rekordfinanzierungsleistung und die höchste, je von einer Bausparkasse ausbezahlte Summe an Baugeld. Gleichzeitig baut sie ihre Spitzenposition unter den österreichischen Bausparkassen weiter aus.

1999 - 1961

1999
Die dritte Auslandsbeteiligung der Raiffeisen Bausparkasse  – Raiffeisen stambena štednica d.d. – wird in Kroatien gegründet.


1994
Das neue Bausparkassen-Gesetz regelt die speziellen Aufgaben der Bausparkassen. Dazu zählen beispielsweise die Bedingungen zur Vergabe von Bauspardarlehen. Parallel dazu unterliegen die Bausparkassen dem Bankwesen-Gesetz.


1993
Die AR Bausparkasse AG wird als erste tschechische Bausparkasse in unserem Nachbarland gegründet. 1998 nimmt sie dann den noch bis heute gültigen Namen Raiffeisen stavební sporitelna, a.s. an.


1992
Die slowakische Prvá stavebná sporitel`na a.s. nimmt als erste Auslandsbeteiligung der Raiffeisen Bausparkasse und gleichzeitig erste Bausparkasse in Zentral- und Osteuropa ihre Geschäftstätigkeit auf.


1981
20 Jahre nach der Gründung der Raiffeisen Bausparkasse wird das 100.000ste Raiffeisen-Bausparheim von seinen Besitzern bezogen. Bausparen hat mittlerweile eine enorme Bedeutung in Österreich. Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger ist bei der Übergabe des Bausparheims an die Eigentümer dabei.


1978
Die Raiffeisen Bausparkasse wird größer – und zieht um: In der Wiedner Hauptstraße 94 wird mit dem neuen Bausparzentrum eine moderne Servicestelle eröffnet.


1973
Die Bausparprämie wird in Österreich eingeführt und löst einen regelrechten Bausparboom aus. An die Stelle von Steuer-Freibeträgen für geleistete Bauspareinzahlungen trat die bis heute gültige Bausparprämie. Damit wurde Bausparen zur beliebtesten Sparform der Österreicher.


1966
Die Raiffeisen Bausparkasse bezieht ihr erstes „eigenes“ Heim: das Bürohaus in der Wiedner Hauptstraße 100, 1050 Wien.


1962
Nur ein Jahr nach der Gründung wird das 1.000ste durch Raiffeisen Bausparen ermöglichte Haus von seinen Eigentümern bezogen.


1961
Raiffeisen übernimmt die kleinste österreichische Bausparkasse „Dein Heim“ und tritt ab nun unter dem Namen Raiffeisen Bausparkasse auf. Bereits im Gründungsjahr konnten fast 2.000 Verträge mit einer Gesamtsumme von mehr als 250 Millionen Schilling abgeschlossen werden.