Was wird gefördert?

Sanierungsscheck 2016

Finden Sie heraus, welche Sanierungsmaßnahmen unterstützt werden und holen Sie sich bis zu 12.000,- vom Staat, für Ihr Vorhaben.

Im Mittelpunkt der Förderung steht die thermisch-energetische Sanierung von Ein- bzw. Zweifamilienhäusern, Reihenhäuser und Wohnungen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung).

Folgende Maßnahmen können gefördert werden:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Dachs
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren

 

NEU

NEU ist der „Raus aus dem Öl“-Bonus, mit dem der Ersatz eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle, Koks und Allesbrenner) gefördert wird.

 

Neben den Anschaffungs- und Errichtungskosten zählen zu den förderbaren Sanierungskosten auch in unmittelbarem Zusammenhang stehende Nebenkosten und Planungskosten, wie z.B. für

  • Handwerker wie Elektriker und Maurer,
  • Ausstellung des Energieausweises
  • Umsatzsteuer

Beim einem Ein-, Zweifamilienwohnhaus bzw. Reihenhaus wird entweder die umfassende Sanierung des Objekts, eine Teilsanierung oder eine Einzelbaumaßnahme gefördert. Eine Einzelbaumaßnahme ist nur in Kombination mit dem Ersatz eines fossilen Heizungssystems förderungsfähig. Es kann nur EINE Einzelbaumaßnahme gefördert werden.

Beim mehrgeschoßigen Wohnbau wird nur eine umfassende Sanierung "klimaaktiv Standard" gefördert.

 In jedem Fall ist ein Energieausweis vom Bestandsgebäude und ein weiterer mit den geplanten Maßnahmen erforderlich.

 

Die Sanierung gilt als umfassend, wenn durch eine oder mehrere der angeführten Maßnahmen folgender energetischer Standard in Bezug auf den Heizwärmebedarf erreicht wird, wobei es zwei Varianten gibt:

Klima:aktiv Standard

  • Reduktion des spez. HWB auf maximal 50 kWh/m²a bei einem Oberflächen-Volumsverhältnis von >= 0,8
  • bzw. auf maximal 30 kWh/m²a bei einem Oberflächen-Volumsverhältnis <= 0,2

guter Standard

  • Reduktion des spez. HWB auf maximal 63 kWh/m²a bei einem Oberflächen-Volumsverhältnis von >= 0,8
  • bzw. auf maximal 31,5 kWh/m²a bei einem Oberflächen-Volumsverhältnis <= 0,2

Die Sanierung wird als Teilsanierung 40 % gesehen, wenn eine Reduktion des Heizwärmebedarfs um zumindest 40% erzielt wird und nicht die Kriterien einer umfassenden Sanierung (klimaaktiv Standard oder guter Standard) erreicht werden.

 

Die Umstellung des Heizungssystems ist förderungsfähig, wenn das Bestandsgebäude entweder bereits

  • bei einem Ein-, Zweifamilien- oder Reihenhaus dem guten Standard einer umfassenden Sanierung
  • beim mehrgeschoßigem Wohnbau dem klimaaktiv Standard entspricht oder,

gleichzeitig eine förderungsfähige thermische Sanierungsmaßnahme durchgeführt wird.